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Zeitreise

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Hallo liebe Leser,

unsere Reise geht weiter! Wir haben Christchurch hinter uns gelassen und sind Richtung Timaru aufgebrochen. Das ist ein süßes Städtchen an der Ostküste und wir haben uns dort für eine Nacht in einem Hostel niedergelassen – auch wenn der Besitzer ein wenig … verpeilt war. 😀

Die Stadt lädt zum Erkunden ein, was wir auch sofort gemacht haben. Auf den zwei Bildern seht ihr ein paar schöne Ausschnitte. Am Abend war es dann mal wieder Zeit fürs Kino. Anschließend haben wir am Strand nach Pinguinen gesucht, leider ohne Erfolg. Angeblich kann man welche am Abend an einer bestimmten Stelle sehen … na ja, für einen netten Abendspaziergang am Meer hat es sich trotzdem gelohnt.

Am nächsten Tag sind wir zum Lake Tekapo aufgebrochen. Dort findet man auch die Church of the Good Shepherd (auf Deutsch etwa: „Kirche zum guten Hirten“), die wohl die meistfotografierteste Kirche Neuseelands ist. Es war nicht leicht, ein Bild ohne irgendwelche Touristen hinzubekommen! Im Inneren der Kirche ist es nicht erlaubt zu fotografieren (auch wenn sich manche davon nicht abhalten lassen). Zum See hinaus hat man auf typische Kirchenfenster verzichtet und stattdessen normale Glasfenster eingesetzt; einfach aus dem Grund, weil die Ansicht an sich schon umwerfend genug ist.

Als Nächstes sind wir auf die Bergspitze am Mt. John Observatory gefahren, um von der Umgebung noch ein paar tolle Fotos aus der „Vogelperspektive“ zu machen. Von dort oben hat man einen grandiosen Blick über Seen- und Hügellandschaften. Außerdem kann man sich im Astro Café auf der Spitze mit einem kühlen Eis oder Erfrischungsgetränk belohnen! 😛

Ein paar Kilometer weiter, am Lake Pukaki, hat man einen fantastischen Blick auf den höchsten Berg Neuseelands: den Mount Cook. Hier haben wir einen kurzen Stopp eingelegt, sind ein bisschen durchs Geäst zum Wasser gewandert und haben dort das Plätschern und die Sonne genossen. Eine wunderschöne Idylle.

Zu guter Letzt sind wir noch zum Lake Benmore gefahren, wo wir dann auf einem Campingplatz unser Lager für die Nacht aufgeschlagen haben. Man merkt, dass es langsam Herbst wird – die Nächte werden kälter. Aber wir hoffen, dass wir in den nächsten paar Wochen zumindest noch ein paarmal das Zelt aufschlagen können.

Nach einer recht kühlen Nacht sind wir weitergezogen. Auf unserem Weg lagen diesmal die allseits bekannten Elephant Rocks in der Region Otago. Das sind teils riesige Kalksteinfelsen, die zum Klettern und Erkunden anregen. Und mit etwas Fantasie kann man in den Steinformationen tatsächlich Elefantengesichter erkennen. Auch ein paar Schafe haben wir zwischen den Steinen entdeckt! Die Steine haben uns ein bisschen an unseren Ausflug nach Castle Hill erinnert. Dort war allerdings alles noch ein Stück größer und weitläufiger, sodass die Elephant Rocks im Vergleich sogar ein wenig mickrig wirken können. Trotzdem hatten wir viel Spaß dort! 🙂

Weiter geht die Reise und nach ein paar Stunden Autofahrt haben wir Oamaru erreicht. Zuerst haben wir einen Lookout Point angesteuert, wo man einen guten Überblick über die Stadt und Umgebung hat. Dann sind wir in die Stadt reingefahren und haben uns nach einem Hostel für die nächsten Nächte umgesehen. Wir hatten Glück, denn gerade zu unserer Ankunft war das Harbour Street Jazz Festival im vollen Gange und von überall ertönte Straßenmusik der 20er Jahre – sehr passend zu den wunderschönen Gebäuden und dem charmanten Flair der Stadt. Es gibt Orte und Gassen hier, in denen man sich fühlt, als wäre man in einem anderen Jahrhundert. Geschäfte mit knarzenden Holzböden, Einpackpapier statt Plastiktüten und Verkäufer in passenden Kostümen – wie eine Zeitreise in die Vergangenheit!

Natürlich haben wir uns auch den Hafen nicht entgehen lassen. Dort konnten wir aufbrausende Wellen beobachten, die an einer Landzunge gebrochen werden, damit sie nicht ungebremst auf den Hafen zulaufen. Außer den Möwen (und einer Katze, die sich unter den Planken versteckt hat) haben wir dieses Mal aber kein anderes Tier entdeckt. Am Abend soll man aber auch hier Pinguine beobachten können! 😉

In Oamaru gibt es auch ein Steampunk-Museum, was einen Abstecher wert ist. Teils futuristisch, teils gruselig – einfach Steampunk eben! Es gab dort eine Menge interessanter Techniken zu bestaunen, unter anderem sogar eine Zeitmaschine (wie passend!), ein Steampunk-Zug und ein Spiegelzimmer mit einer beeindruckenden Lichtshow.

Am Abend war es dann auch endlich soweit. Unser erster Yellow Eyed Pinguin! Wir hatten Glück, wenigstens einen zu Gesicht zu bekommen, denn sie sind sehr scheu und bei den ganzen Touristen, die sich am Schauplatz versammelt hatten, zeigen sich die Tiere nur selten. Im hohen Gras hatte sich der Kleine versteckt, aber Torsten konnte für euch trotzdem eine Momentaufnahme von dem süßen Tier einfangen.

Am folgenden Tag ging es nach einem üppigen Frühstück weiter Richtung Dunedin. Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings den Moeraki Boulders noch einen Besuch abgestattet. Das sind die großen, kugelförmigen Steine, die man am Koekohe Beach findet. Einige davon sehen aus wie Fußbälle, andere wie aufgebrochene Alien-Eier aus einer anderen Welt. Ein interessanter Anblick, den sich viele Touristen nicht entgehen lassen wollen.

Am sogenannten Shag Point haben wir einen weiteren Zwischenstopp eingelegt, um uns auf die Suche nach Robben und Pinguinen zu begeben. Da die Pinguine meist nur in der Dunkelheit oder bei Dämmerung herauskommen, war uns klar, dass wir höchstens ein paar Robben zu Gesicht bekommen werden. Eine davon seht ihr hier im Video! 🙂

Später haben wir Dunedin dann endlich erreicht – mehr dazu folgt im nächsten Blogeintrag. Eins können wir allerdings schon verraten: Es wird schokoladig! 😀

Liebe Grüße aus Dunedin
Euer Massimo & Torsten

6 thoughts on “Zeitreise

    1. Torsten & Massimo Post author

      Ja, die war total niedlich! 😀 Hast du dir mal das Video angeschaut? Total knuffig, wie sie sich die ganze Zeit verpeilt selbst streichelt. 😉
      Liebe Grüße aus Dunedin

  1. Toru

    Ihr hättet Fotografen werden sollen!
    In jedem Eintrag wieder massenhaft ‚hach~‘-Bilder :3

    U die „blergh~ I’m dead“-Robbe is super lol

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