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Die 5 Dinge, die wir nicht vermissen werden

Die 5 Dinge, die wir nicht vermissen werden

Die 5 Dinge, die wir nicht vermissen werden

Viele haben uns gefragt, was uns an Neuseeland oder unserer Reise eigentlich nicht so gut gefällt, deswegen haben wir hier die 5 Dinge für euch gesammelt, die wir nicht vermissen werden, wenn wir zurück in Deutschland sind. Bis auf Platz 1 sind das natürlich alles Luxusprobleme und über vieles sieht man auch hinweg in einem so schönen Land wie Neuseeland. Aber seht selbst:

  1. Nicht kooperierende Haushaltsgeräte
    Waschmaschinen, die nur kalt waschen; kaputte Spülmaschinen; begrenztes Internet – wir haben beim Wwoofen, in Hostels und auf Campingplätzen schon so ziemlich alles erlebt. Der Abwasch per Hand wird eigentlich erst dann zur Qual, wenn man bei einer großen Familie das komplette Geschirr spülen muss. Außerdem scheint es hier normal zu sein, dass die Kleidung aus der Waschmaschine nicht so gut riecht wie in Deutschland – aber wenigstens sauber wird es! Alles in allem: Kleinigkeiten, über die man hinwegsehen kann.
  1. Weiche Matratzen und verwurzelte Campingplätze
    Vor allem in Hostels lässt die Qualität der Matratzen teilweise zu wünschen übrig. Nach einem anstrengenden Tag ist es nicht sooo entspannend, auf einer Matratze zu schlafen, in der man erstmal komplett versinkt. Und für unsere strapazierten Rücken ist das auch nichts! 😛 Im Gegensatz dazu kann eine Nacht auf einem verwurzelten, mit Steine übersäten Campingplatz fast eine Wohltat sein – ist auf die Dauer aber auch nicht so das Wahre. 😉
  1. Nervige Gäste
    Ein Großteil der Gäste in den Hostels besteht leider aus 18-Jährigen, die gerade mit der Schule fertig sind. Ist zwar kein großes Problem, aber einige der Backpacker sind relativ unreif und halten einen nachts mit Gekicher und lauter Musik vom Schlafen ab. Das ist übrigens nicht nur unsere Meinung, das sagen auch viele Wwoofing‑Hosts, die ähnliche Erfahrungen mit den Schulabgängern haben. (Werden wir alte Spießer?) 😀
  1. Kakerlaken und Weta
    Selbst in sauberen Umgebungen sind Kakerlaken in Neuseeland leider oft an der Tagesordnung. Vor allem, wenn das Haus in der Nähe von einem Wald steht. Besonders gruselig sehen auch die Weta aus; das sind besonders große Insekten mit langen Fühlern und Beinen. Sie sind zwar nicht gefährlich, sehen aber auch nicht sonderlich freundlich aus.
  1. Erdbeben
    Heute haben wir unser erstes Erdbeben erlebt, seit wir Neuseeland bereisen. Und hoffentlich auch das letzte! Mit einer Stärke von 5,8 in 30 Kilometer Entfernung von unserem Aufenthaltsort Wanaka, aber lediglich 4 Kilometern Tiefe hat es so ziemlich die ganze Südinsel gespürt. Glücklicherweise gab es keine größeren Schäden oder Verletzte. Wenn auf einmal das ganze Haus anfängt, sich zu rütteln und schütteln, fühlt man sich ziemlich hilflos. Schutz unter Tisch oder Türrahmen zu suchen, ist eine Möglichkeit, aber besser wäre es, wenn man ganz darauf verzichten könnte! Für ein paar Sekunden wussten wir gar nicht, was vor sich geht. Bemerkbar hat sich das Erbeben durch ein lautes Rumpeln gemacht, als würde gerade ein Zug direkt am Haus vorbeifahren. Zusammen mit einem Vibrieren, was immer stärker wurde. In den ersten Schrecksekunden sind wir unter den erstbesten Tisch geflüchtet und als es dann ein wenig nachgelassen hatte, raus auf die Terrasse. Es gab mittlerweile schon rund 12 Nachbeben im Bereich 3.0-4.0 auf der Richterskala und auch die Abendnachrichten haben von dem Beben berichtet. Auch wenn wir es bisher nur einmal erlebt haben, werden wir dieses Gefühl sicher nicht vermissen!

2 thoughts on “Die 5 Dinge, die wir nicht vermissen werden

  1. Corinna

    Oh da gibt es noch mehr, dass ich nicht vermisse! 😀 Pappiges Brot und die Lebensmittelpreise zum Beispiel! 😉

    Mit Kakerlaken und auch mit Weta (außer in Wellington 😉 ) habe ich zum Glück gar keine Erfahrung gemacht. Und mit Erdbeben zum Glück auch nicht wirklich. Mal ein winziges in Christchurch, aber ansonsten nichts. Von nervigen Gästen und besch…eidenen Matratzen kann ich trotzdem ein Liedchen singen. Allerdings waren die nicht immer zu weich, sondern oft auch so dünn, dass sie nicht vorhanden schienen.

    Trotzdem schöner Artikel

    1. Torsten & Massimo Post author

      Hallo Corinna,
      ja da gibt es sicher noch ein paar weitere Sachen, aber bei der Schönheit des Landes und dem ganzen Drumherum schaut man da gerne drüber weg.
      Trotzdem freuen wir uns, bald wieder Schwarzbrot zu essen und in unserem eigenen Bett zu schlafen 😀
      Liebe Grüße,
      Torsten & Marcel

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